Wildtiere in Deutschland

Das leise Sterben vor unserer Haustür

Denn sie haben keine Lobby...
Wer rettet eigentlich schwer verletzte Eulen und Igel, die aus dem Nest gefallenen Eichhörnchen-Babys, die Rehkitze, deren Mutter überfahren wurde?
Was sind das für Menschen, die sich neben ihrem Job und sonstigen Verpflichtungen, die Nächte um die Ohren schlagen, um ihre aktuellen Notfälle alle zwei Stunden mit Medikamenten oder Päppelnahrung zu versorgen?
Es sind unglaublich engagierte, private Wildtierhilfen und Wildtier-Auffangstationen, die versuchen, kranken und schwachen Wildtieren wieder ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Oder behinderten Tieren eine zweite Chance in ihren Gehegen geben. Egal ob Igel oder Greifvogel, wenn Wildtiere eine Notsituation überleben ist dies lediglich dem unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz von Privatleuten zu verdanken, die sich zu solchen Einsatzgruppen zusammen geschlossen haben, aber häufig auch als Alleinkämpfer/innen unterwegs sind.

Wer ihnen hilft?
Öffentliche Gelder? Fehlanzeige!
Hohes Spendenaufkommen? Ein müdes Lächeln.
Spenden für Wildtiere sind extrem selten. In der Aufmerksamkeits-Scala der Öffentlichkeit kommt das Thema Wildtiere zwar vor, aber erstens nicht ganz oben und zweitens in sehr allgemeiner Betrachtung. Der schwer verletzte Igel, der gerade noch dem Mäh-Roboter entkommen ist, war jedenfalls noch nie auf Seite eins. Trotzdem muss er zum Tierarzt (Fahrt – und Tierarztkosten), muss aufgepäppelt und versorgt werden (Spezialfutter und Medikamente), muss irgendwo untergebracht werden (Unterlagen, Gehege) und so weiter…
Viel zu wenige private Wildtierstationen versuchen mit viel zu wenig Geld so weit wie möglich zu helfen. Finanziell sind diese Aufgaben und Ausgaben kaum zu stemmen. Posts über die Aufgabe von Wildtierstationen waren in letzter Zeit ein sehr häufiges Thema auf Facebook. Alle sind traurig über diese Entwicklung, aber es passiert … nichts.

Uns hat das Sterben der Wildtierstationen sehr zu denken gegeben, deswegen wollen wir dieses Thema jetzt aufgreifen. Unsere Taube im Logo steht für Frieden, aber besonders für alle Tiere, denen wir helfen möchten.
Brauchen wir nicht? Die Natur regelt das von alleine? Völlig überflüssig? Das war gestern! Heute ist unsere Welt eine andere! Unsere Wildtiere haben Probleme... riesige Probleme. Schaut euch dieses Video an und überlegt, ob ihr mit uns gemeinsam diesen Weg gehen wollt und uns unterstützen möchtet. Denn wir wollen nicht tatenlos zusehen. Wir möchten gerne kleine Wildtierhilfen unterstützen, denen sonst keiner hilft. Damit nicht noch mehr engagierte Menschen aufgeben müssen. Damit auch Wildtiere eine zweite Chance bekommen. Damit wir nicht morgen sagen müssen: Hätten wir mal...

Frieden für Pfoten e.V.
DE 41 4306 0967 1181 4659 00
GENODEM1GLS
Paypal: info@friedenfuerpfoten.org
Kennwort: Wildtiere