Das Messi-Haus

Ein schwerer Fall von Animal Hoarding

 

Athen,  04.03.2021

Manche Geschichten sind schwer zu erzählen, wenn man sie wahrheitsgemäß erzählen möchte.

Darf man "Scheiße" schreiben, wenn von "Scheiße" die Rede ist? Darf ich schreiben, wenn ich manchen Menschen den Teufel an den Hals wünsche? Natürlich darf ich das nicht. Ich darf mich auch nicht zu sehr in diesen schrecklichen Fall von Tierquälerei hineindenken, denn es nutzt keinem, es macht einzig traurig und ratlos ...

Daher versuche ich jetzt in nüchternen Worten zu beschreiben, was Fay und Alexis von SCARS gerade für ein paar bedauernswerte Wesen unternehmen, die in einer Wohnung gehalten wurden, oder sollte man besser sagen, gefangen waren ..

Neben vielen anderen Dingen, die ihnen fehlten, hatten sie auch keine Katzenkisten, die 16 Katzen und der Hund mussten ihre Notdurft auf dem Boden, in Schränken und Ecken verrichten ...die reinlichen Tiere sassen buchstäblich bis über die Ohrenspitzen in ihren eigenen Exkrementen und bezahlten diese Vernachlässigung mit Krankheiten, offenen Wunden und vielen anderen Beeinträchtigungen, die erst jetzt nach und nach beim Tierarzt festgestellt werden. Natürlich müssen auch alle Katzen kastriert werden.

Alexis holte die Tiere heraus, seine Beschreibung lässt nur erahnen, wie grauenhaft es in diese Behausung war. Freie Pflegeplätze gibt es derzeit keine, mit etwas Glück kann zumindest der alte Katzenopi auf eine bezahlte Unterbringung hoffen, die anderen landen an betreuten Futterplätzen auf der Straße...wobei ich persönlich denke, regelmäßige Mahlzeiten und Freiheit sind besser als das, was sie jemals kannten.

Allein das ist eine große Herausforderung. Emotional, organisatorisch und auch finanziell!

Der arme Hund, der ebenfalls in schrecklichem Zustand ist, wird gerade medizinisch versorgt und erhielt einen Pflegeplatz bei Giorgios von SCARS.

Maren aus unserem Team fasst dieses Projekt gerade zusammen und wird es heute abend auf der Facebook-Seite von

Frieden für Pfoten - Peace 4 Paws vorstellen. Hier auf unserer Webseite werden die Informationen ebenfalls erscheinen.

Mir bleibt derzeit nur, zu versuchen, dass wir die zusätzlichen Mittel aufbringen, damit alle 16 Katzen und der Hund erhalten, was sie gerade benötigen und sicherzustellen, dass sie auch zukünftig versorgt werden, eine Futterstelle haben...

Mehr geht leider nicht. Nicht bin Athen und nicht bei uns.

Das ist irgendwie unbefriedigend...aber trotzdem eine gewaltige Leistung, wenn man die Umstände kennt, unter denen wir arbeiten müssen....

1000 Dank an Fay und Alexis von SCARS, die sich dieser Tiere annehmen.

Auf dem Bild seht ihr den armen Katzenopi, dessen Körper eine einzige Wunde ist...aber bald wird es ihm wieder besser gehen ... und daran muss man sich festhalten, sonst wird man verrückt

Ohne eure Hilfe und ohne finanzielle Puffer für solche Tragödien könnten wir nicht helfen.

Daher habe ich es doch auch hier eingestellt, DAS passiert unter anderem mit euren Spenden...DANKE, dass ihr helft, zu helfen!

Bettina Marie Schneider

1. Vorsitzende Frieden für Pfoten e.V.

Das Drama hinter verschlossenen Türen …

In manchen Häusern riecht es nach gutem Essen, nach frisch gebackenen Keksen oder köstlichen Früchten … hinter anderen Mauern verbirgt sich eine Hölle, die man sich in seinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen könnte … und es riecht nur nach Tod und Kot.

Berge von Kot, über Jahre angesammelt, auf dem Boden, auf den Tischen, in den Schränken, in den Betten, in der Küche … 15 Katzen und eine alte Hündin hatten keinen Fleck in dem Haus, wo sie nicht in Kot traten, darauf liegen oder ihr Fressen einnehmen mussten und gezwungen waren, die bestialisch stinkende Luft einzuatmen. Pfoten und Fell starren vor getrocknetem Kot, die Tiere sind übersät mit Wunden und schlimmen Entzündungen, leiden unter chronischem unbehandeltem Schnupfen und noch vielen weiteren Baustellen, die erst nach dem Besuch beim Tierarzt abzuschätzen sein werden. Das war der Anblick, als SCARS und Alexis sich des furchtbaren Falls von Animal Hoarding im Haus einer 80 Jahre alten Dame in Athen annahmen.

15 unkastrierte Katzen und eine alte Hündin waren jahrelang in dieser Hölle gefangen, ohne Ausweg. Die Katzen vermehrten sich untereinander, bekamen Babys und versteckten sie in den Schränken. Wie viele das nicht überlebt haben, kann man nur ahnen. Katzentoiletten wollte die alte Dame nicht aufstellen und wenn man weiß, dass gerade Katzen so auf Reinlichkeit bedachte Tiere sind, die ihre Hinterlassenschaften verscharren … was für eine Qual muss das gewesen sein, in diesem Dreck und Gestank leben zu müssen. Wenn es eine Hölle auf Erden gibt, dann sieht sie so aus …

Die alte Dame will die Tiere nicht mehr, ihre Verwandten leben weit entfernt, sie wollen die Tiere auch nicht. Unterstützung von den Behörden gibt es nicht, weder für die Suche nach neuen Unterkünften, noch bei den Tierarztkosten. Wenn es nach den Ämtern geht, würden die Katzen und der Hund einfach auf die Straße gesetzt. SCARS hat die Tiere erst einmal aus dieser Hölle befreit und kümmert sich um die ärztliche Versorgung. Es wird schwierig, alle Tiere sind krank und alle Pflegestellen übervoll. Die ersten Schritte werden sein, die Katzen zu behandeln und zu kastrieren, um zu schauen, welche von ihnen vielleicht in betreuten Kolonien integriert werden können. Für zwei besonders traurige Fälle wird gerade versucht, noch besser zu sorgen.

 

Ein Kater, der 10 Jahre in diesem Dreck und Gestank leben musste, einer Hölle, die ein Mensch ohne Skrupel für ihn gewählt hat, ist jetzt beim Tierarzt, um seine Wunden zu behandeln. Es wurde eine bezahlte Pflegestelle organisiert, in die er einziehen kann, wenn er sich soweit erholt hat. Wir hoffen, dass es gelingt, ihn in ein Zuhause zu vermitteln, wo er das bekommt, was er jahrelang vermissen musste … ein Leben in Sicherheit, sauberer Luft und Umgebung und nicht zuletzt die Fürsorge und Liebe, die er verdient hat!

Die kranke Hündin hat Alexis aus dem Haus geholt. Bevor der Tierarzt sich überhaupt um sie kümmern konnte, musste sie erst einmal zum Scheren, um sie vom verfilzten und am ganzen Körper mit trockenem Kot verklebten Fell zu befreien. Sie wird, wenn sie vom Tierarzt kommt, von Georgios in Pflege genommen. Sie ist schon sehr alt, aber vielleicht hat sie doch noch die Chance auf einen Gnadenplatz in einem Zuhause, wo man sich gut um sie kümmert.

 

Es sind bereits hohe Kosten für die Erstversorgung beim Tierarzt entstanden. Was noch folgen wird, ist zur Zeit kaum abzuschätzen. Für SCARS alleine ist das nicht zu stemmen. Deshalb hat Fay Frieden für Pfoten das Drama geschildert und um Hilfe gebeten. Ein erster finanzieller Zuschuss ist bereits auf dem Weg. Aber damit es weitergehen kann für diese armen Wesen, hoffen wir auf Eure Hilfe und Unterstützung.

Wer diese Notfellchen mit einer Spende unterstützen möchte, ein herzliches Dankeschön!

Frieden für Pfoten e.V.

IBAN | DE41 4306 0967 1181 4659 00

BIC | GENO DEM1 GLS

Paypal | info@friedenfuerpfoten.org

Kennwort „Messi Haus“

Update zum Messie-Haus  08.03.2021

Würde man sie fragen, wie ihr Leben bis zu diesem Zeitpunkt verlaufen ist, würden sie uns das hier erzählen. Wir lassen den Kater-Opi sprechen:

„Ich kam in dieses Haus und war zuerst sehr glücklich, ich fühlte mich als etwas Besonderes, jemand liebte mich und brachte mich in ein Haus. Jemand versprach mir mit seiner Umarmung, dass ich ein Leben haben würde, um das mich jede Straßenkatze beneiden würde. Eine warme Wolldecke, Futter und Gesellschaft zum Kuscheln, das war es, wovon ich träumte.

 

Die Tage vergingen und ich fing an, mich an die Dunkelheit zu gewöhnen, denn die Fensterläden waren immer geschlossen. Später wusste ich nicht, wo ich pinkeln sollte, ich wusste nicht, wo der Platz für mich war, um meinen Bedürfnissen nachzukommen. Ich suchte im ganzen Haus, denn ich wollte sie nicht enttäuschen. Ich wollte ihr zeigen, wie dankbar ich war, dass sie mich von der Straße geholt hatte. Aber es gab nirgendwo eine Katzentoilette, oder Sand oder irgendetwas anderes, womit ich meine Hinterlassenschaften zuscharren konnte. Wir wurden auch nicht nach draußen gelassen. Mit unserer Hundefreundin ist nie jemand draußen Gassi gegangen.

 

Ich suchte nach meinen Schüsseln mit Futter und Wasser, von denen ich geträumt hatte. Aber die konnte ich auch nicht finden. Manchmal fraß ich schnell etwas vom Boden, wenn sie mir ein bisschen hinwarf, und manchmal fraß ich die Reste aus der Küche. Ich habe viel Linsensuppe mit eingetauchtem Brot gefressen, weil es nichts anderes gab. Aber dann kam ein Tag, als ich es nicht länger zurückhalten konnte und ich erleichterte mich unter dem Teppich. Ich habe es nicht versteckt, weil ich dachte, sie würde mit mir schimpfen und es dann saubermachen, aber sie tat nichts.

 

Der Platz unter dem Teppich füllte sich mit unserem Kot und dasselbe passierte mit dem Rest des Zimmers. Unser Urin tränkte die Teppiche und unsere Betten. Ich gab auf und schaute ständig aus dem Fenster, und wenn es nur einmal offen gestanden hätte, dann wäre ich sofort weggelaufen. Aber die Fensterläden blieben immer geschlossen.

Tier Opi 5.jpg

 

Nach und nach war die stinkende Kacke überall, meine ...und die der anderen Gefangenen.

Sie lag da, wo ich gegessen habe, wo ich gelaufen bin und wo ich geschlafen habe... Es gab kein Entkommen!

Der Geruch fraß sich in meine Nase, er war überall, bis er irgendwann ein Teil von mir wurde.

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Katzen dazu, auch winzige Kätzchen. Die meisten starben und ihr Geruch, nach Tod und Verwesung, verschmolz mit dem grauenhaften Gestank, der beständig durch unser Gefängnis waberte.

Aber ich hielt durch! Ich wollte leben!

Als ich älter wurde, verlor ich meine Kraft, ich wurde leichter krank, aber ich wollte leben!

Seit ich mich nicht mehr so gut wehren konnte, wurde ich oft verprügeln, weil ich jetzt der älteste und gebrechlichste Kater in der Wohnung war. Aber ich wollte leben!

Jeder Tag war gleich, es war dunkel, hinter den verschlossenen Läden...Nur der Geruch änderte sich, manchmal stank es nach Kacke, manchmal nach Tod und Verwesung, manchmal nach der Geburt toter Kätzchen oder nach einer Mischung aus allem...

Wir alle waren von diesem Menschen verraten worden.

Unsere hoffnungsvollen Augen suchten nach dem Licht, nach Sonne, die vielleicht ein kleines bisschen durch die verschlossenen Läden der Fenster schien... aber eigentlich erwarteten wir nur den Tod als einzige Erlösung, während die Zeit verging. Viel Zeit. Ich habe irgendwann aufgehört, zu zählen.

Die meisten von uns waren armselige Knochengerippe, zerbrechlich, nicht kastriert, voller Angst, von der Welt da draußen endgültig vergessen zu werden, hungrig zu sterben oder in unserem eigenen Kot zu ersticken.

Bis zu dem Tag, an dem plötzlich ein wenig Licht durch die Tür hereinkam und plötzlich etwas anders war ... "

Das Licht, das durch die Türe kam, das wurde von SCARS entzündet.

Ein Licht der Hoffnung für die 15 Katzen und den Hund, die unter unsäglichen Bedingungen, Jahre in einer Wohnung eingepfercht waren.

Besonders der alte Katzenopi, muss Grauenhaftes erlebt haben.

Sein ausgemergelter Körper erzählte uns seine Geschichte.

Der Katzenopi ist FIV positiv, wird für lange Zeit Vitamine einnehmen müssen und braucht 15 Tage lang Antibiotika wegen seiner offenen Wunden. Wenn er es schafft wird es bei seinem schlechten Allgemeinzustand noch länger dauern, bis er sich erholt hat, aber jetzt ist er in den besten Händen. Sobald er die Tierklinik verlassen kann, darf er auf einer privaten Pflegestelle wieder so gesund wie möglich werden.

Die Hündin - sie heißt jetzt Frida- hat einen bedenklich niedrigen Hämatokrit-Wert. Bei ihr müssen so schnell wie möglich die Tumoren entfernt werden, die der Grund der so schlechten Blutwerte sind. Die Ärzte haben große Befürchtungen, was noch bei den Untersuchungen des Blutes herauskommen wird. Sie ist ebenfalls unkastriert und alle chirurgischen Eingriffe werden in Angriff genommen, sobald ihr Zustand stabil ist. Zwei Hundefriseure mussten sie von dem Fell voller getrocknetem Kot befreien und säubern. Sie ist bei Giorgios in Pflege und hat sich bereits gut in seine bestehende Hundefamilie integriert. Sie liebt die Spaziergänge, die Sonne und die Menschen, trotz des unglaublichen Elends, das sie erlebt hat. Es liegt noch ein schwieriger Weg vor ihr, aber sie ist nicht mehr allein!

Bitte helft bei dem Stemmen der Kosten für die Behandlungen, damit Frida und Opi und die anderen Katzen eine Chance auf ein neues Leben bekommen. Wir können diese Wesen nur mit Eurer Hilfe aus dieser Hölle befreien. Nach der jahrelangen Vernachlässigung haben sie es verdient!

(Text: Fay Volorou, Übersetzung: Bettina Marie Schneider und Maren Haack)

Update Frida / Messie Haus  21.03.2021

Der Frühling kommt und bringt die Frühlingsgefühle, Liebe, Wärme und Lebensfreude mit. Diese Glücksgefühle schmiegten sich in Fridas Herz. Sie ließ ihre alte Hülle fallen und fühlt sich wie neugeboren. Ihre Testergebnisse waren gut, sie konnte operiert werden. Drei Mammatumore an der Brust und ein Knoten am Ohr wurden entfernt. Es war eine schwere, zweistündige Operation, die Kastration musste deshalb noch verschoben werden. Es wäre zuviel für sie gewesen.

Frida beginnt zu leben, sie wedelt glücklich mit ihrem Schwanz, ihre traurigen leblosen Augen beginnen zu leuchten. Sie geht jeden Tag gerne mit den anderen Pflegehunden spazieren und hat schüchtern angefangen, mit ihnen zu spielen. Frida liebt ihr Bettchen, ihre saubere Futterschüssel, ihr leckeres Essen und vor allem Die Liebe und die Streicheleinheiten, die sie jetzt bekommt.
Frida liebt den Frühling, weil sie im Frühling wiedergeboren wurde, und Frida wird sehr geliebt, weil sie den Frühling in die Herzen gebracht hat!

Danke für eure Hilfe, um Frida ein schönes gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen!

Frieden für Pfoten e.V.
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Update Opie / Messiehaus - 05.04.2021

Wie kann man ein Lebewesen davon überzeugen, dass die Folter, die es durchgemacht hat, Vergangenheit sind? Wie erklärt man ihm, dass keiner das Recht hat jemanden zu verletzen und es niemand verdient hat mit solchen Entbehrungen zu leben?

Nur mit Fürsorge und liebevoller Hingabe. Diese Liebe bekommt Opa Opie jetzt jeden Tag. Jeden Tag streichelt seine Pflegemama ihm langsam über seinen Kopf, damit er lernt, dass Hände zum Lieben gemacht sind.

Jeden Tag bekommt er seine Vitamine und seine Leckereien.

Und jeden Tag wird das Vertrauen ein kleines bisschen mehr.

Beim letzten geplanten Tierarztbesuch wurden die Antibiotika erneuert und auch die Vitamine, die er zur Stärkung benötigt.

Opie hat zugenommen und ist kräftiger geworden, aber sein Immunsystem ist immer noch sehr schwach. Das benötigt noch viel Geduld und Medikamente.

Opa Opie entkam der Folter, aber es leben leider noch weitere zwölf Katzen in der Hölle, in ihrem Urin und Kot. Es wird versucht Pflegefamilien für sie zu finden, dass sie diesem Ort entkommen können. Einige von den Katzen benötigen Medikamente, die ihnen dort, wo sie leben, nicht verabreicht werden können. Die Katzen müssen alle komplett entwurmt werden.

Einem rot-weißen Kater geht es sehr schlecht, er hat nur eine Lunge und lebt immer noch in dieser Hölle. Er sollte dringend untersucht werden, für diese Untersuchung wird finanzielle Unterstützung benötigt. Der Kater lebt zusammen mit drei weiteren Katzen, die Krätze haben und dringend Ampullen dagegen benötigten.

Leider ist die Hölle für diese Katzen noch lange nicht vorbei, da einige immer noch dazu verdammt sind, dort zu leben.

(Text Fay / frei übersetzt durch Nedde)

Momentan ist es sehr schwierig freie Pflegeplätze zu finden, da durch die Reisebeschränkungen wegen Corona kaum ein Kätzchen in seine Für-immer-Familie reisen kann.

Wer unsere Notfellchen mit einer Spende unterstützen will, ein herzliches Dankeschön.

Frieden für Pfoten e.V.

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Update: Opie / Messiehaus 20.04.2021

Liebe hat eine große Kraft, sie kann ein Lebewesen verwandeln und aufblühen lassen.

Wenn wir Liebe empfinden, kommen die rationale und die emotionale Gehirnhälfte in Balance. Diese Harmonisierung ist das Elixier für unsere psychische und körperliche Gesundheit. Dadurch wird unser Immun- und Heilsystem gestärkt. Glückshormone reduzieren das Adrenalin, das in unserem Körper durch ständigen Stress und Angstzustände produziert wird und unser Immunsystem erschöpft.

Liebe erhöht die Glückshormone.

Opa Opie verwandelt sich Tag für Tag ...

weil er jeden Tag viel Liebe und Fürsorge erhält.

Es ist nie zu spät für ein Tier, ob groß oder klein, sich geschätzt zu fühlen.

Zu fühlen, was es bedeutet, gestreichelt und umarmt zu werden;

Zu spüren, immer frisches Futter zu bekommen;

Wahrzunehmen, dass sich jemand um einen sorgt.

Nie zuvor hatte Opie genügend Essen in einer sauberen Schüssel;

nie zuvor hatte er so viel Pflege und auch Medikamente, die ihm helfen gesund zu werden.

Opa Opie wird weiterhin aufgepäppelt: er bekommt viel Vitamine, Antibiotika, Spezialnahrung und Probiotika. Er hat noch einen langen kostenintensiven Weg vor sich, um gesund zu werden.

"Opa Opie wir sind alle für dich hier, und wir sind sicher, dass du es schaffen wirst; wir werden es zusammen schaffen.

Wir werden dich nicht aufgeben lassen."

Text: Fay Volorou/Scars

frei übersetzt von Anette Kübler

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Orestes ist der Dritte im Bunde aus dem Messiehaus.

Nach Frida und dem Opa Opie wurde er in der Scars-Familie aufgenommen. - 25.04.2021

Orestes, der Antike, wurde von Rachegöttinnen gejagt, um für sein Verbrechen bestraft werden zu können.

Der Kater Orestes, hat niemals etwas Böses getan. Vielleicht jagen die Rachegöttinen jetzt die Person, die ihn sowie seine Geschwister in dieser tragischen Situation in der kleinen dunklen Wohnung leben ließ, in der die Flamme der Liebe vor langer Zeit der Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Unmenschlichkeit gewichen ist.

Orestes lebte sein Leben lang in einem Haus voller Exkremente, versteckt vor Göttern und Menschen, versteckt vor der Wärme der Sonne und einer Umarmung.

Die Freiwilligen von Scars haben keinen Platz mehr in ihren Häusern. Sie haben überall Tiere, sogar in ihren Badezimmern, auf den Betten, einfach überall.

Selbst in den Köpfen der Freiwilligen ist für nichts anderes mehr Platz, NICHTS ANDERES als die Entscheidung, die Tiere zu retten, die gerettet werden können.

Wir wissen, dass ihr immer da seid und uns unterstützt, wenn wir euch brauchen. Mit eurer Hilfe, können wir unserem Partnerverein Scars helfen, wenn Tierklinikaufenthalte anstehen, wenn Medikamente benötigt werden und auch wenn Pflegetiere einen Namen und einen Paten benötigen.

Orestes hat FIV, aber es kümmert uns nicht, da es unser Leben oder sein Leben in keinster Weise beeinflusst.

Orestes hat bereits einen schönen Namen, aber er braucht auch ein schönes Leben.

Und das haben wir ihm versprochen. Mit euch gemeinsam!

Ist das jetzt das Ende? Nein.

Es ist der Anfang! Ein Neuanfang für Orestes ....

(Das Foto ist ein trauriger Beweis, dass Orestes es sein Leben lang gewohnt war, auf seinen Exrementen zu liegen)

(Text: Martha /Scars Athen, frei übersetzt: Nedde)

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13.05.2021 Little Prince

...war eine Woche lang beim Tierarzt.

Dank eurer Spenden konnten dem Kater aus dem Messiehaus, der nur eine Lunge hat Untersuchungen ermöglicht werden. Er ist sehr ruhig und immer noch sehr müde aufgrund seinen vielen Gesundheitsproblemen. Er ist FELV positiv und ist auch FCoV- Träger. Die chronische Erkältung wird therapiert, dass er wieder besser atmen kann.

Ein Herz-Ultraschall wird noch gemacht, um eine Herzkrankheit auszuschließen.

Im Messiehaus konnte er nicht bleiben, inmitten der Exkremente, ohne Medikamente, Vitamine und ohne regelmäßiges gesundes Futter und Fürsorge. Also nahm Scars ihn auf und fand eine Pflegestelle für ihn, in der er sehr geliebt wird.

Die Animal-Hoarderin nannte ihn "Little Prince".

Manchmal leben Prinzen in einem Gefängnis, anstatt in einem Palast...

Little Prince sucht eine Patin oder einen Paten, der ihn auf seinem Weg unterstützt.

Wie funktionieren Patenschaften?

Hier wird alles zum Thema 'Patenschaften' erklärt

Fotos von Hund Frieda und Katzen-Opie bei ihrer Rettung aus dem Messihaus