Lucy

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Bandit

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Schattenkatzen -
suchen auch ein liebevolles Zuhause

Freiwillige Helfer die sich ernsthaft dem Tierschutz verschrieben haben, werden zwischen Tieren die sie retten keine Unterschiede machen.

Man rettet nicht vorzugsweise flauschige langhaarige Katzen oder Tiere, die keine Behinderung haben, weil sie eventuell schneller ein Zuhause finden.

Ernsthafte Tierschützer nehmen sich den Tieren an, die die meiste Hilfe benötigen: Verletzte Tiere, neugeborene entsorgte Kitten, Welpen, die noch gefüttert werden müssen, kranke Tiere oder gehandicapte Tiere.

Auch die Freiwilligen von Scars Athen konzentrieren sich auf solche Tiere. Oftmals sind die geretteten Katzen sehr zutraulich und zeigen bald ihre große Dankbarkeit, indem sie unentwegt schnurren und schmusen.

Das ist jedoch nicht die Regel.

Denn nicht selten sind Katzen schüchtern oder auch sehr ängstlich und scheu. Diese, von außen betrachtet, schwierigen Katzen, werden unter den und Tierschützern „Schattenkatzen“ genannt.

Schattenkatzen wird man niemals zu sehen bekommen, wenn man das Haus eines freiwilligen Helfers betritt. In manchen extremen Fällen sieht die Pflegemama diese Katzen selbst kaum. Sie sind so ängstlich, dass sie alles versuchen, um unsichtbar zu bleiben. Sie verstecken sich unter der Couch, Betten, hinter Schränken, einfach überall, wo sie sich sicher fühlen. Auch wenn die Pflegemamas wissen, wo sie sich verstecken, werden diese Katzen in Ruhe gelassen, um sie nicht noch mehr in Stress zu versetzen.

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Warum diese Katzen so ängstlich und verstört sind, weiß man nicht. Oftmals sind es Tiere, die lange Zeit große Schmerzen hatten aufgrund schwerer Verletzungen hatten. Auch Katzen, die von sehr ängstlichen Katzenmüttern zur Welt gebracht wurden, haben diese Gene in sich.

Manchmal betrifft es unsichere blinde oder dreibeinige Katzen oder Tiere mit Ataxie.

Eines haben sie alle gemeinsam, sie können nicht zurück auf die Straße. Entweder kennen sie das Straßenleben nicht, oder sind gehandicapt.

Es mag seltsam klingen, aber oft lieben Pflegemamas diese schreckhaften Schattenkatzen sogar ein klein bisschen mehr, auch wenn sie sie noch nie berührt oder im Arm gehalten haben. Sie sehen die Angst in den weit geöffneten Augen und fühlen mit diesen Tieren.

Natürlich gibt es das Phänomen, dass sich eine Schattenkatze ändert, sobald sie adoptiert ist. Sie sich langsam öffnet und nach einigen Wochen mit den neuen Eltern schnurrend im Bett liegen. Das macht die Pflegemamas natürlich sehr glücklich.

Aber das ist die Ausnahme, dafür gibt es keine Garantie.

Manche Katzen bleiben Schattenkatzen und somit ist eine Adoption einfach Utopie.

Allerdings geben die Tierschützer tief im Inneren die Hoffnung nicht auf, dass es für diese Fellchen jemand gibt, der sie ohne große Erwartungen adoptiert und ihnen alle Zeit der Welt schenkt.

Vielleicht gibt es diese Menschen, die eine schüchterne oder scheue Katze als Mitbewohner akzeptieren.

Menschen, die nicht erwarten, irgendwann einen schmusenden Lebenspartner zu haben.

Menschen, die sich in eine Schattenkatze verlieben, die für die Tierschützer etwas besonderes sind, weil sie Menschen wesentlich mehr brauchen, als sie ihnen zeigen.

Diese Katzen, die einen so sehr zum Weinen bringen, wenn man sie das erste Mal berühren darf.

(Text: Elena / SCARS, frei übersetzt Rena /Scars)

Eine Schattenkatze wie die schwarze Lucy, die seit Jahren unsichtbar lebt, aber mit anderen Katzen gut auskommt. Sie hat Ataxie und ihr Köpfchen ist immer leicht zur Seite geneigt.

Eine Katze wie Lucy und die vielen anderen Schattenkatzen ist es wert eine Chance zu bekommen, denn sie sind etwas Besonderes.

Sie suchen ihren Menschen, der keine Erwartungen an sie hat, sie akzeptiert wie sie sind.

Hier geht es zur Facebock-Seite unserer Anette mit den Alben und Beschreibungen vieler Kätzchen unserer Partner-Orga SCARS in Athen:

Nedde Küblers SCARS-Katzen

Zisis

Nayeli